UMF-Ruhla Sprungdeckeluhr Automatik ETA 2824-2 elaboré
Werk: Schweizer ETA 2824-2 Elaboré, Automatik
Gehäuse: Edelstahl, 316L
Zifferblatt: weiss
Durchmesser: 43mm
Lug to Lug: 50mm
Bauhöhe: 13mm
Gewicht: 100g
UMF RUHLA Automatik 1256-1 – Limitierte Sprungdeckel-Uhr aus Thüringen
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Die UMF Ruhla 1256-1 Automatik verbindet klassische Uhrmacherkunst mit moderner Mechanik. Gefertigt in Ruhla in Thüringen, einem traditionsreichen Standort der deutschen Uhrenindustrie, steht dieses Modell in direkter Verbindung zur langen Geschichte der Uhrenwerke Ruhla, die seit dem 19. Jahrhundert mechanische Zeitmesser herstellen.
Als limitierte Edition von nur 499 Exemplaren weltweit ist diese Uhr heute bereits sehr selten geworden und besonders für Sammler interessant.
Besonderheit: Sprungdeckel-Gehäuse
Ein außergewöhnliches Detail dieser Uhr ist der integrierte Sprungdeckel – eine Konstruktion, die man sonst vor allem von historischen Taschenuhren kennt.
Per Drücker öffnet sich der flach ins Gehäuse integrierte Deckel. Diese seltene Bauart verbindet nostalgischen Charme mit moderner Armbanduhren-Technik. Trotz dieser Konstruktion bleibt die Uhr mit ca. 13 mm Höhe angenehm tragbar.
Bewährte Schweizer Mechanik
Im Inneren arbeitet das zuverlässige Automatikwerk ETA 2824-2 in der Elaboré-Ausführung, eines der bekanntesten und bewährtesten mechanischen Uhrwerke der Welt. Es steht für hohe Präzision, lange Lebensdauer und sehr gute Servicefähigkeit. Durch den Saphirglas-Sichtboden kann das Uhrwerk bei der Arbeit beobachtet werden.
Technische Daten – Uhrwerk
- Kaliber: ETA 2824-2 Elaboré
- Automatikwerk mit beidseitigem Aufzug
- 25 Lagersteine
- Frequenz: 28.800 Halbschwingungen/Stunde (4 Hz)
- Gangreserve: ca. 38–40 Stunden
- Sekundenstopp (Hacking)
- Datumsanzeige mit Schnellverstellung
- Stoßsicherung: Incabloc
- Regulierung in mehreren Lagen (Elaboré-Qualitätsstufe)
Ausstattung der Uhr
- Edelstahlgehäuse satiniert / poliert
- Sprungdeckel-Konstruktion
- Durchmesser: 43 mm
- Höhe: ca. 13 mm
- Saphirglas
- Sichtboden
- Weißes Zifferblatt mit arabischen Zahlen
- Leuchtzeiger und Leuchtmasse
- Datum bei 3 Uhr
- Wasserdicht bis 5 bar (spritzwassergeschützt)
Armband
- Hochwertiges Horween Lederarmband
- Farbe: Hellbraun
- Stegbreite: 22 mm
- Dornschließe aus Edelstahl
Fazit
Die UMF Ruhla 1256-1 vereint traditionelle deutsche Uhrmacherkunst mit moderner Schweizer Mechanik. Der seltene Sprungdeckel, das bewährte ETA-Automatikwerk und die Limitierung auf nur 499 Stück machen diese Uhr zu einem besonderen Zeitmesser für Liebhaber mechanischer Uhren.
UMF-RUHLA - eine Legende lebt weiter!
Der Ursprung der UMF Uhrenfabrik in Ruhla/Thüringen geht nach Überlieferungen zurück in das Jahr 1862.
Seit 1880 setzt das Unternehmen seinen Fokus auf die Entwicklung und Produktion von Taschenuhren. 1897 werden bereits 4.000 Uhren pro Tag hergestellt. 1949 konnte das Unternehmen die bislang höchste Produktionsmenge verzeichnen. Für das erste Deutsche Düsenverkehrsflugzeug entwickelte der Uhrenbetrieb im April 1985 eine Kabinenuhr, in Folge auch für andere Verkehrsflugzeuge.
Mit der UMF „Ruhla electric Kal. 25“ entstand 1963 die erste elektrische Armbanduhr der DDR, die als Eigenentwicklung auf der Leipziger Messe vorgestellt wurde. Uhren mit diesem Kaliber wurden von 1963 bis 1991 gebaut.
Am 25. September 1962 wurde das 100 jährige bestehen der Uhren- und Maschinenfabrik UMF gefeiert. Verdienstvolle Mitarbeiter erhielten ein Exemplar der UMF Sonderedition „100 Jahre“.
1967 am 1. März erfolgt der Zusammenschluss der Uhrenfabriken Ruhla, Glashütte und Weimar zum VEB Uhrenkombinat Ruhla. Nach der Wende wurde der volkseigene Betrieb von der Treuhandgesellschaft in mehrere Teile zerschlagen und privatisiert. Aus dem VEB Uhrenwerk Ruhla wurde zunächst die Firma „Uhrenwerke Ruhla GmbH“. 1990 wurden ca. 90% der alten Werks- und Produktionsgebäude abgerissen. Eines der bekannten Industriedenkmäler und Verwaltungsgebäude aus der großen Uhren-Epoche von 1929 blieb weitestgehend erhalten: Der sechsgeschossige Stahlbetonskelettbau mit der Klinkerverkleidung im Bauhausstil wurde im Jahre 1929 nach Entwürfen des Architektenbüros Schreiter & Schlag erbaut. Es diente damals wie heute u.a. auch als Produktionsstandort für Uhren aus Ruhla. Im Erdgeschoß befindet sich das Uhrenmuseum Ruhla welches die Zeitgeschichte der Uhrenuhrenindustrie in Ruhla zeigt.
Definitiv einen Besuch wert: Thüringen und das Uhrenmuseum in Ruhla: https://www.thueringen.info/ruhla-uhrenmuseum.html





