Ruhla1929 - Space Control - Sigmund Jähn - Der erste Deutsche im All 1978
Werk: Citizen-Miyota 8315, 21 Steine
Gehäuse: Edelstahl
Zifferblatt: originalgetreu in Braun-Dégradée mit silbernen Zahlen/Indices, Leuchtzeigern
Durchmesser: 40 mm
Bauhöhe: 12 mm
Ruhla 1929 Space Control „Sigmund Jähn 1978“ – Automatik mit 60 Stunden Gangreserve
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Auf der diesjährigen Uhrenmesse WatchTime in Düsseldorf habe ich diese außergewöhnliche Neuinterpretation einer historischen Ruhla-Uhr entdeckt und die ersten Exemplare für meine Kunden nach München mitgebracht.
Die Ruhla 1929 Space Control „Sigmund Jähn 1978“ ist eine ganz besondere mechanische Armbanduhr. Sie erinnert an einen der bedeutendsten Momente der deutschen Raumfahrtgeschichte: den ersten Weltraumflug eines Deutschen am 26. August 1978.
Mit ihrem faszinierenden braunen Farbverlaufszifferblatt, dem markanten Edelstahlgehäuse im Stil der 1970er-Jahre und dem integrierten Edelstahlarmband verbindet sie historische Gestaltung mit moderner mechanischer Uhrentechnik.
Im Inneren arbeitet das bewährte japanische Citizen-Miyota Automatikwerk 8315 mit 21 Steinen und beeindruckenden 60 Stunden Gangreserve. Ein kratzfestes Saphirglas, eine Wasserdichtigkeit von 10 bar und ein Glasboden mit Blick auf das mechanische Werk vervollständigen die hochwertige Ausstattung.
Eine Uhr aus Thüringen, die an eine Reise erinnert, die einst weit über die Erde hinausführte.
26. August 1978 – Sigmund Jähn wird der erste Deutsche im Weltraum
Am 26. August 1978 begann ein neues Kapitel der deutschen Raumfahrtgeschichte. Vom Weltraumbahnhof Baikonur startete das sowjetische Raumschiff Sojus 31 mit zwei Kosmonauten an Bord: dem erfahrenen sowjetischen Kommandanten Waleri Bykowski und dem aus der DDR stammenden Forschungskosmonauten Sigmund Jähn.
Der 1937 im sächsischen Vogtland geborene Jähn war damit der erste Deutsche, der die Erde verließ und in den Weltraum flog.
Ziel der Mission war die sowjetische Raumstation Saljut 6. Dort führte Jähn im Rahmen des internationalen Interkosmos-Programms zahlreiche wissenschaftliche Experimente durch. Untersucht wurden unter anderem medizinische, biologische und materialwissenschaftliche Fragestellungen sowie die Beobachtung der Erde aus dem Weltraum.
Besonders interessant war der Einsatz der in der DDR entwickelten Multispektralkamera MKF-6M, mit der Aufnahmen der Erdoberfläche angefertigt wurden.
Nach 7 Tagen, 20 Stunden und 49 Minuten und insgesamt 124 Erdumrundungen kehrte Sigmund Jähn am 3. September 1978 gemeinsam mit Waleri Bykowski in der Rückkehrkapsel von Sojus 29 zur Erde zurück.
Sein Flug machte ihn zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Raumfahrtgeschichte und bleibt bis heute ein bedeutender Meilenstein der bemannten Raumfahrt.
Eine Armbanduhr aus Ruhla flog 1978 mit ins Weltall
Was viele Uhrenliebhaber nicht wissen: Auch die traditionsreiche Uhrenindustrie aus dem thüringischen Ruhla war mit diesem historischen Weltraumflug verbunden.
Für die Mission wurde in der damaligen VEB Uhren- und Maschinenfabrik Ruhla eine besondere Armbanduhr mit dem Schriftzug „Bemannter Weltraumflug“ gefertigt.
Diese Uhren besaßen ein charakteristisches braunes Zifferblatt mit einem faszinierenden Farbverlauf von einem helleren Zentrum zu dunkleren Außenbereichen. Genau dieses ungewöhnliche Design war typisch für die späten 1970er-Jahre.
Vier dieser besonderen Ruhla-Uhren gelangten mit der Sojus-31-Mission in den Weltraum. Drei Exemplare waren als Geschenke für sowjetische Kosmonauten auf der Raumstation vorgesehen, ein weiteres Exemplar trug Sigmund Jähn selbst.
Die historischen Originaluhren waren mit einem elektronischen Quarzwerk aus Ruhla ausgestattet. Die heutige Neuauflage geht bewusst einen anderen Weg und kombiniert das historische Design mit einem modernen mechanischen Automatikwerk.
Die Ruhla 1929 Space Control „Sigmund Jähn 1978“ ist somit keine beliebige Retro-Uhr, sondern eine Hommage an einen tatsächlich im Weltraum verwendeten Zeitmesser aus deutscher Produktion.
Das Zifferblatt – Eine Zeitreise in die 1970er-Jahre
Besonders eindrucksvoll ist das aufwendig gestaltete Braun-Dégradée-Zifferblatt. Sein warmer, goldbrauner Farbverlauf erinnert unmittelbar an das historische Vorbild aus dem Jahr 1978.
Im Zentrum wirkt das Zifferblatt hell und fast bronzefarben, während es zum Rand hin immer dunkler wird. Dadurch entsteht eine außergewöhnliche optische Tiefe, die je nach Lichteinfall unterschiedlich zur Geltung kommt.
Silberfarbene, aufgesetzte Stundenindizes und passende Zeiger unterstreichen den hochwertigen Charakter. Leuchteinlagen auf den Zeigern unterstützen die Ablesbarkeit bei Dunkelheit.
Unterhalb der Zeigerachse befindet sich der historische Schriftzug „Bemannter Weltraumflug 1978“, während das traditionelle Ruhla-Logo an die Herkunft dieser besonderen Uhr erinnert.
Bei 3 Uhr befindet sich ein praktisches Datumsfenster. Die sorgfältig gestaltete Minuterie und das klassische Zifferblattlayout bewahren den Charakter der historischen Vorlage.
Das Uhrwerk – Citizen-Miyota 8315 mit 60 Stunden Gangreserve
Im Inneren der Ruhla Space Control arbeitet das moderne japanische Citizen-Miyota Kaliber 8315, ein mechanisches Automatikwerk mit 21 Lagersteinen.
Das Werk gehört zur bewährten Miyota-8000-Kaliberfamilie und zeichnet sich durch eine robuste Konstruktion, zuverlässige Technik und eine besonders lange Gangreserve aus.
Mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, entsprechend 3 Hz, arbeitet das Uhrwerk in einem klassischen mechanischen Rhythmus.
Besonders praktisch sind die 60 Stunden Gangreserve. Wird die Uhr beispielsweise am Freitagabend abgelegt, kann sie bei ausreichendem Aufzug bis Montagmorgen weiterlaufen, ohne erneut gestellt werden zu müssen.
Das Werk besitzt außerdem einen Sekundenstopp zum präzisen Einstellen der Uhrzeit, eine Datumsschnellverstellung und die Möglichkeit, die Zugfeder zusätzlich von Hand über die Krone aufzuziehen.
Durch den transparenten Gehäuseboden aus Saphirglas lässt sich das mechanische Uhrwerk betrachten. Besonders schön ist der dekorierte Rotor mit den Beschriftungen „Automatic“, „21 Jewels“ und „Fine German Wristwatches“.
Die Kombination aus historischem Design und moderner japanischer Automatiktechnik macht diese Ruhla zu einer interessanten Uhr für den täglichen Gebrauch und für Sammler mechanischer Zeitmesser.
Klassisches Edelstahlgehäuse mit integriertem Metallarmband
Das Design des Edelstahlgehäuses erinnert bewusst an die sportlich-eleganten Armbanduhren der 1970er-Jahre.
Mit einem Durchmesser von 40 mm besitzt die Space Control eine zeitgemäße Größe, ohne ihre klassischen Proportionen zu verlieren. Die markante Gehäuseform mit satinierten Flächen und polierter Lünette verleiht der Uhr einen eigenständigen Charakter.
Besonders gelungen ist das integrierte Edelstahlarmband, das nahezu nahtlos in das Gehäuse übergeht. Diese Gestaltung war in den 1970er-Jahren besonders beliebt und erlebt heute eine Renaissance.
Das Armband besitzt eine Sicherheitsschließe und unterstreicht den sportlich-technischen Charakter der Uhr.
Ein widerstandsfähiges Saphirglas schützt das Zifferblatt. Mit einer Wasserdichtigkeit von 10 bar beziehungsweise 100 Metern ist die Uhr zudem für den täglichen Gebrauch bestens ausgestattet.
Made in Germany – Die Uhrmachertradition aus Ruhla
Die Geschichte der Uhrenherstellung in Ruhla reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Über viele Jahrzehnte entwickelte sich die thüringische Stadt zu einem der bedeutendsten Standorte der deutschen Uhrenindustrie.
Insbesondere während der DDR-Zeit wurden in den Uhrenwerken Ruhla Millionen von Armbanduhren und Uhrwerken gefertigt. Die robusten und erschwinglichen Zeitmesser waren weit über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt.
Heute wird die Tradition am historischen Standort weitergeführt. Die Uhren der Marke Ruhla 1929 entstehen in eigener Produktion in Ruhla und verbinden die Geschichte der ehemaligen Uhrenwerke mit moderner Fertigung und zeitgemäßer Technik.
Die Jahreszahl 1929 erinnert an das traditionsreiche Fabrikgebäude, in dem heute wieder Uhren hergestellt werden.
Technische Daten – Ruhla 1929 Space Control Sigmund Jähn 1978
Hersteller: Ruhla 1929 – Made in Germany
Modell: Space Control „Sigmund Jähn 1978“
Referenz: 4660M2
Uhrwerk: Citizen-Miyota 8315, mechanisches Automatikwerk
Lagersteine: 21
Frequenz: 21.600 Halbschwingungen pro Stunde (3 Hz)
Gangreserve: Ca. 60 Stunden
Aufzug: Automatik und Handaufzug
Funktionen: Stunden, Minuten, Zentralsekunde, Datum
Sekundenstopp: Ja
Datumsschnellverstellung: Ja
Gehäusematerial: Edelstahl
Gehäuseform: Klassische Tonneau-Form mit integriertem Armband
Gehäuseoberfläche: Satiniert mit polierten Akzenten
Gehäusedurchmesser: 40 mm
Gehäusehöhe: Ca. 12 mm
Zifferblatt: Braun-Dégradée mit historischem Ruhla-Logo und Schriftzug „Bemannter Weltraumflug 1978“
Stundenindizes: Silberfarben, aufgesetzt
Zeiger: Silberfarben mit Leuchteinlagen
Glas: Saphirglas
Gehäuseboden: Sichtboden mit Saphirglas und Gravuren zur Raumfahrtgeschichte
Wasserdichtigkeit: 10 bar / 100 Meter
Armband: Integriertes Edelstahl-Gliederarmband
Bandanstoßbreite: 22 mm laut Herstellerangabe
Verschluss: Sicherheitsschließe
Fertigung: Made in Germany, eigene Produktion in Ruhla
Neu bei Poljot24.de – Direkt von der WatchTime Düsseldorf
Diese besondere Ruhla Space Control habe ich persönlich auf der WatchTime in Düsseldorf entdeckt. Die Verbindung aus deutscher Uhrmachergeschichte, dem historischen Raumflug von Sigmund Jähn und dem faszinierenden Zifferblattdesign hat mich sofort begeistert.
Deshalb habe ich die ersten Exemplare direkt von der Uhrenmesse für meine Kunden mitgebracht.
Als Spezialist für mechanische Uhren seit 1992 legen wir bei Poljot24.de besonderen Wert auf sorgfältige Endkontrolle, persönliche Betreuung und zuverlässigen Service aus München.
Die Ruhla 1929 Space Control „Sigmund Jähn 1978“ ist weit mehr als eine gewöhnliche Automatik-Armbanduhr. Sie erinnert an den ersten Deutschen im Weltraum, an die Geschichte der Thüringer Uhrenindustrie und an eine außergewöhnliche Armbanduhr, die 1978 tatsächlich ihren Weg in den Kosmos fand.
Ruhla 1929 Space Control – Deutsche Uhrmachergeschichte trifft Raumfahrtgeschichte.
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