UMF-Ruhla TV Mechanik Zaria
Werk: NOS Zaria 2009B, Handaufzug, 21 Steine, 18.000 Halbschwingungen/h
Gehäuse: Edelstahl, 316L
Zifferblatt: lindgrün
Durchmesser: 41mm
Bauhöhe: 10mm
UMF-RUHLA TV Mechanik – Retro-Design trifft auf echte Uhrmachergeschichte
Mit der neuen UMF-RUHLA TV Mechanik kehrt ein ikonisches Design zurück: markant, charakterstark und unverwechselbar im Stil der 70er Jahre. Das sogenannte „TV-Gehäuse“ mit seiner sanft gerundeten Rechteckform verleiht dieser Uhr einen einzigartigen Vintage-Charme – modern interpretiert und hochwertig umgesetzt in Edelstahl.
Das fein gearbeitete Zifferblatt mit edlem Sonnenschliff sorgt – je nach Lichteinfall – für faszinierende Farbspiele. Zur Auswahl stehen drei ausdrucksstarke Varianten: Lindgrün, Anthrazit und Dunkelbraun – jede mit eigener Persönlichkeit und limitiert auf nur 499 Stück.
Mechanik mit Geschichte – NOS Kaliber ZARIA 2009B
In dieser Uhr arbeitet ein ganz besonderes Uhrwerk: das russische Handaufzugskaliber ZARIA 2009B mit 21 Steinen. Es handelt sich um ein sogenanntes NOS-Werk (New Old Stock) – also originale, unbenutzte Lagerbestände aus vergangener Produktion.
Gefertigt wurde dieses Kaliber in der traditionsreichen Uhrenfabrik Pensa (Russland), die seit den 1930er Jahren für robuste und zuverlässige mechanische Uhrwerke steht. Das Kaliber 2009B ist bekannt für seine flache Bauweise, seine Langlebigkeit und seinen charmant klassischen Handaufzug – Uhrmacherkunst, die man heute kaum noch findet.
Mit jedem Aufziehen der Uhr entsteht eine direkte Verbindung zur Mechanik – ein bewusstes Erleben von Zeit, fernab schnelllebiger Elektronik.
Mehr Informationen zu diesem besonderem russischen Uhrwerk finden Sie hier: https://www.uhrwerksarchiv.de/movements/z/zaria/zaria-2009b/
Made in Germany – aus Ruhla in Thüringen
Die Montage dieser besonderen Zeitmesser erfolgt in Ruhla, einem der traditionsreichsten Standorte deutscher Uhrenproduktion. Seit über 150 Jahren steht Ruhla für präzise Uhrmacherkunst „Made in Germany“. Die Verbindung aus deutscher Fertigungsqualität und historischer Mechanik macht diese Uhr zu einem echten Sammlerstück.
Technische Daten
- Edelstahlgehäuse, 41 mm Durchmesser, 10 mm Höhe
- Saphirglas & Saphirglas Sichtboden
- Mechanisches Handaufzugswerk ZARIA Kal. 2009B, 21 Jewels
- 5 ATM wassergeschützt
- Handgefertigtes Wildlederarmband mit UMF-Dornschließe
- Limitiert auf 499 Stück je Zifferblattfarbe
- Made in Germany
Varianten
- Anthrazit-Zifferblatt mit Sonnenschliff – Art.-Nr. 1452-2
- Lindgrünes Zifferblatt mit Sonnenschliff – Art.-Nr. 1452-4
- Dunkelbraunes Zifferblatt mit Sonnenschliff – Art.-Nr. 1452-5
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Die Auslieferung beginnt ab dem 12. Mai. ( eventuell auch etwas früher! ) Aufgrund der streng limitierten Stückzahl empfehlen wir eine frühzeitige Vorbestellung, um sich eines dieser außergewöhnlichen Modelle zu sichern.
UVP: 399,00 €
UMF-RUHLA - eine Legende lebt weiter!
Der Ursprung der UMF Uhrenfabrik in Ruhla/Thüringen geht nach Überlieferungen zurück in das Jahr 1862.
Seit 1880 setzt das Unternehmen seinen Fokus auf die Entwicklung und Produktion von Taschenuhren. 1897 werden bereits 4.000 Uhren pro Tag hergestellt. 1949 konnte das Unternehmen die bislang höchste Produktionsmenge verzeichnen. Für das erste Deutsche Düsenverkehrsflugzeug entwickelte der Uhrenbetrieb im April 1985 eine Kabinenuhr, in Folge auch für andere Verkehrsflugzeuge.
Mit der UMF „Ruhla electric Kal. 25“ entstand 1963 die erste elektrische Armbanduhr der DDR, die als Eigenentwicklung auf der Leipziger Messe vorgestellt wurde. Uhren mit diesem Kaliber wurden von 1963 bis 1991 gebaut.
Am 25. September 1962 wurde das 100 jährige bestehen der Uhren- und Maschinenfabrik UMF gefeiert. Verdienstvolle Mitarbeiter erhielten ein Exemplar der UMF Sonderedition „100 Jahre“.
1967 am 1. März erfolgt der Zusammenschluss der Uhrenfabriken Ruhla, Glashütte und Weimar zum VEB Uhrenkombinat Ruhla. Nach der Wende wurde der volkseigene Betrieb von der Treuhandgesellschaft in mehrere Teile zerschlagen und privatisiert. Aus dem VEB Uhrenwerk Ruhla wurde zunächst die Firma „Uhrenwerke Ruhla GmbH“. 1990 wurden ca. 90% der alten Werks- und Produktionsgebäude abgerissen. Eines der bekannten Industriedenkmäler und Verwaltungsgebäude aus der großen Uhren-Epoche von 1929 blieb weitestgehend erhalten: Der sechsgeschossige Stahlbetonskelettbau mit der Klinkerverkleidung im Bauhausstil wurde im Jahre 1929 nach Entwürfen des Architektenbüros Schreiter & Schlag erbaut. Es diente damals wie heute u.a. auch als Produktionsstandort für Uhren aus Ruhla. Im Erdgeschoß befindet sich das Uhrenmuseum Ruhla welches die Zeitgeschichte der Uhrenuhrenindustrie in Ruhla zeigt.
Definitiv einen Besuch wert: Thüringen und das Uhrenmuseum in Ruhla: https://www.thueringen.info/ruhla-uhrenmuseum.html







